Für die Brandschutzerziehung der Kinder und Jugendlichen in unseren Kindergärten und Schulen ist unser Kamerad Klaus Stiller zuständig.

 

Bitte vereinbaren Sie ihren gewünschten Schulungstermin unter Telefon 04244/96063

 
 

 

Brandschutzerziehung zur Adventszeit

- Grundschulklassen behandeln das Thema "Feuerwehr" im Sachkundeunterricht -

 


In der Pausenhalle der Grundschule wurden die Schüler in die Brandschutzerziehung eingewiesen

 
 

Harpstedt, 30.11.2011 Groß war die Anspannung der Viertklässler der Grundschule Harpstedt als nach der großen Pause das Löschfahrzeug LF 20/16 der Harpstedter Feuerwehr auf den Schulhof gefahren war und sie es besichtigen durften. Klaus Stiller, ausgebildet für die Brandschutzerziehung und hauptberuflich bei der Berufsfeuerwehr Bremen tätig, referierte in seiner Freizeit vor den vier 4. Klassen in der Pausenhalle der Grundschule Harpstedt über Grundregeln mit dem Umgang mit dem Feuer und das Verhalten in einem Brandfall im Zimmer oder in der Wohnung. Gerade jetzt zur Adventszeit ist dies ein wichtiges Thema, wenn man an die Adventskranz- und Weihnachtsbaumbrände der vergangenen Jahre denkt. So gab es Hinweise auf die notwendigen Rauchmelder in den Wohnungen. Auf die Frage, wer zu Hause solche Rauchmelder hat, meldeten sich fast alle Kinder. Sie wussten auch, dass ein Rauchmelder schrill piept wenn die Batterieleistung zu Ende geht. Von Klaus Stiller erfuhren sie auch, dass sie im Brandfalle eher "FEUER" rufen sollten, anstelle von "Hilfe". "Bei "FEUER" reagieren die Leute eher," erklärte der Brandschutzerzieher der Harpstedter Feuerwehr. "Menschen werden bei Feuer immer aufmerksam." Er erklärte den Kindern weiter, wie sich bei Feuer verhalten sollen. "Wenn ihr im Zimmer seid und Feuer bemerkt, dann dürft ihr euch auf keinen Falle z.B. unterm Bett oder im Schrank verstecken", mahnte Klaus Stiller. Wenn das Zimmer oder die Wohnung noch verlassen werden kann, muss die Tür geschlossen werden. Das die Feuerwehr über den Notruf 112 benachrichtigt werden muss, wussten die Kinder. Sie erfuhren aber auch, welche Angaben sie der Disponenten in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle machen müssen und erst dann den Hörer wieder auflegen oder das Gespräch beendet dürfen, wenn es der Disponent gesagt hat.

Nach der Pause durfte die Klasse 4 mit Lehrerin Rita Esk das inzwischen geholte Löschfahrzeug auf dem Pausenhof besichtigen. Klaus Stiller erläuterte den Kindern viele Details vom Fahrer- und Gruppenführerplatz zu den Plätzen im Mannschaftsraum, wo zwei Feuerwehrleute sich mit Umluft unabhängigen Atemschutzgeräten, auch Pressluftatmer genannt, ausrüsten können. Er beschrieb dann die Ausrüstung in den einzelnen Geräteräumen des Fahrzeuges mit der Feuerlöschkreiselpumpe im Heck des Fahrzeuges. Schaumstrahlrohr, Hydrantenstandrohr, Stromaggregat und Tragkraftspritze wurden von den Kindern begutachtet wie zum Schluss Einsatzjacke und Feuerwehrschutzhelm. Die Zeit war viel zu kurz um alle interessanten Dinge ausführlich zu betrachten, denn die nächste Klasse stand schon in Wartestellung.

 

Nach der Beschreibung des Fahrer- und Gruppenführerplatzes im Löschfahrzeug wurden der Mannschaftsraum und die Geräteräume vorgestellt.
 

  

 

 

 

  

 


Am Schluss der Fahrzeugvorstellung zeigte sich Klaus Stiller in Feuerwehreinsatzjacke

 


Das Gefühl einen Feuerwehrschutzhelm auf dem Kopf zu haben, durfte ein Mädchen ausprobieren.
Rechts Lehrerin Rita Esk und Links hinten Klaus Stiller

 
Text und Bilder: Harro Hartmann
 

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